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Das Zeltlager Kohlstatt – seit über 50 Jahren!

Um das Zeltlager Kohlstatt, das Kolbermoorer Zeltlager, ranken sich viele interessante, lustige, aber auch mysteriöse Geschichten. Wie könnte es auch anders sein, überlegt man sich, dass das Zeltlager dieses Jahr zum 53. Mal stattfindet. Oder ist es schon das 54. Mal?

Alles begann im Jahr 1964, als Pfarrer Eugen Klaas, der damalige Kolbermoorer Kaplan und spätere Ehrenbürger der Stadt Kolbermoor, mit einer Gruppe Jugendlicher zu einer Ferienfreizeit im Umland von Salzburg aufbrach. Damals in einer kleinen Gruppe von Burschen unterwegs, ließ man sich für einige Tage am Ufer des beschaulichen Wolfgangsees im Salzkammergut (Österreich) nieder. Von dort aus wurden Ausflüge ins Umland unternommen und bei Spielen und Aktionen am Lagerplatz sehr viel Gaudi erlebt – wie es heute auch noch Tag für Tag im Zeltlager Kohlstatt geschieht. Das Zeltlager war damals lange Zeit in ein Buben- und ein Mädchenzeltlager geteilt. Erst nach etlichen Jahren wurden die beiden Lager zu einem Lager vereint.

lagerplatz oben

Anfang der 80er Jahre kaufte Pfarrer Klaas aus eigenen finanziellen Mitteln und durch Unterstützung von Sponsoren ein großzügiges Grundstück in herrlicher Lage zwischen Riedering und Frasdorf. Vor einer atemberaubenden Bergkulisse entstand so der Zeltplatz, wie man ihn heute kennt und liebt. Um es auch anderen Gruppen zu ermöglichen, inmitten der Natur eine wundervolle Zeit zu verbringen, wurde das Jugendfreizeitgelände vor etwa zwei Jahrzehnten an den Landkreis Rosenheim übertragen. Seitdem wird Jahr für Jahr die Zeltwelt von Kohlstatt für die Frühlings- und Sommermonate errichtet und wird mittlerweile neben der Kolbermoor Gruppe auch für andere Gruppen zur zweiten Heimat.

wolfgangsee

Trotzdem ist es gerade für die Kolbermoorer Gruppe etwas einzigartiges, das Erbe des Pfarrer Klaas fortzuführen und nun in der sechste Dekade den „Zeltlagervirus“ zu verbreiten. Unterhält man sich einmal mit 10 Kolbermoorer_innen, so waren bestimmt fünf davon selbst im Zeltlager dabei. Kein Wunder bedenkt man, dass seit 50 Jahren 90 Kinder, 30 Betreuer_innen und ca. 15 Köchinnen beteiligt sind. So kommt es nicht selten vor, dass aus einer Familie bereits die 3. Generation in das Zeltlager mitfährt. Immer noch sind es dieselben Gruselgeschichten und Rituale, die den Mythos Zeltlager Kohlstatt ausmachen und Generationen miteinander verbinden. Doch es ist die Mischung aus Tradition und Innovation, die das Zeltlager so beliebt macht. Denn neben den traditionellen Aktionen, wie der Nachtwanderungen oder dem Zeltlagersport „Indiaka“, gibt es jedes Jahr neue Spiele, Aktionen und Abendgestaltungen.

bunter spieleabend

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